the window to my life

Archiv für Oktober, 2010

Varför ska man lära svenska?

Den här är min första texten på svenska och jag vet att jag gör mycket fel. Men man måste börja någonstans, nej?  Kanske kommer jag att skratta om texten nästa år.
Förra veckan läste vi på kursen hur man ringer på vårdcentralen. Och just där fick jag mycket ont i ryggen.
I fredags kunde jag inte stiga upp från sängen. Min kille jobbade och jag var tvungen ringa vårdcentralen själv.

Jag tog pappret från kursen „Beställa tid 1“ och det hälpte mycket.

„Jag skulle vilja beställa en tid. Jag har så ont i ryggen. Min personnummer är, etc. etc. … “

I går försökte jag besöka kursen igen, men jag mådde inte bra, så jag stannar hemma idag.
Men igår lärde vi „preteritum- dåtid“ och det hjälper skriva den här texten nu.  Jag är hemma, men jag måste träna mycket. Skriver den här texten  är min övning för idag.

Jag vill säger „tack“ till Sverige, därför att jag får besöka en gratis svenskkurs här. Alla invandrare borde besöka en språkkurs. Verklig! Och nu måste jag gå till sängen igen, så att ryggen blir bättre snart.

Hejdå!

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Höst – Frost und Sonnenschein

Impressionen …

Wenn man den Frost bei uns am Morgen im Garten sieht, dann mag man nicht glauben das es am Tage so einen herrlichen AltweiberSommer-Herbst gibt.

Was weiss man so ueber Schweden? Da sind die Leute blond und dort ist es kalt. Und zu der Kälte muss ich sagen: Ja es stimmt – ABER …. in Wien habe ich lange nicht soviele sternenklare Nächte und strahlend blaue Sonnentage gesehen. Und ich sage ganz klar, besser 6 Grad und molliger Sonnenschein als 10 Grad und tröge Wolken. Hoch lebe der Norden!

Jungle Alfa-Kassan & Arbetsförmedlingen

Geschenkt wird einem nichts in Schweden.

Durchs reden kommen die Menschen zusammen, sagen wir in Österreich und es stimmt. Dauernd erfahre ich was neues in meinem SFI Kurs. Diesmal ist es, dass es etwas gibt das „instegsjobb“ heisst. Jemand der unter 36 Monate Aufenthaltsgenehmigung hat, arbeitslos, einen Schwedisch Kurs macht oder gemacht hat, ist und bei Arbetsförmedlingen registriert hat die Möglichkeit gefördert zu werden. Dem Arbeitgeber der einen anstellt werden 75% des Einkommens erstattet, was einen natuerlich super attraktiv fuer den Arbeitsmarkt macht. Ich bin natuerlich gleich zu Arbetsförmedlingen geflitzt weil ich total schockiert war – mir wird ins Hirn getrichtert ich soll am besten meinen SFI Kurs aufgeben und umsonst ein Praktikum als Putzfrau machen um am schwedischen Arbeitsmarkt Fuss zu fassen … als ob es so völlig unwichtig wäre sich mit Sprache in die Gesellschaft zu integrieren (aber ich bezieh ja Geld – da nur keine Zeit verschwenden ….) und dann wird mir so eine wichtige Info vorenthalten. Dort konnte man mir aber gar nicht helfen und meinte ich soll meinen „handlägare“ anmailen. Ich kriegte nur nen Ausdruck mit auf dem ich lesen konnte, dass das nicht fuer EU Mitglieder gilt.

Das hat mich ebenfalls schockiert. Ich kann mich noch erinnern als ich ein Kind war und meine Eltern fuer die EU gestimmt haben – da haben sie gesagt „wir machens fuer dich Kind – damit du ueberall hingehen kannst – damit du es besser hast als wenn wir nicht dabei wären – damit du Vorteile hast.“ Und Vorteile wurden einem ja mit der EU Mitgliedschaft auch versprochen. Nur wo genau ist mein Vorteil als EU Mitbuerger wenn ich bei solchen Förderungen ausgenommen werde? Dort vor Ort sagten sie mir auch nichts dazu das eine Mitschuelerin von mir noch einen Schwedischkurs an der Folkuniversitätet gezahlt bekommt und dafuer allein das sie schwedisch studiert 170 kronen pro Tag kassiert. Nein dazu können sie nichts sagen, es gäbe viele verschiedene Programme und sie geben ueber andere Leute keine Infos raus. „Infos ueber die Person brauch ich nicht – die hat mir das eh erzaehlt“ sagte ich „nur wie man mir vielleicht besser helfen kann will ich wissen“ aber ich bekam nur Kopfschuetteln.

Nun habe ich das ganze meiner Zuständigen geschrieben und die hat nur geschrieben ich passe nicht in die Kriterien. Nicht etwa weil ich EU Mitbuerger bin (ich habe nämlich erwähnt das ich das traurig finde und ob es nicht auch ein Förderprogramm fuer EU Buerger gibt) sondern weil die Förderung nur fuer Arbeitslose ist die unter 12 Monate beim Arbeitsamt registriert sind. Öhhaaa. …. ok und was trifft da nicht auf mich zu?

Auch Alfa-Kassan spielt lustige Spiele mit mir – Kassakarten die nicht zugeschickt werden, trari trara … alles muss man nachfragen.

Ok ein Plus in Schweden ist, man kann mailen und kriegt auch antworten – aber man muss wirklich schauen das man nicht uebrig bleibt – denn auf dem Tablett serviert wird es einem nicht. Hab Glueck und erfahrs oder bleib blöd …. so irgendwie kommt mir der Jungle  um Arbetsförmedlingen und Alfa Kassan vor.

Und ja … Arbeitslosengeld bekomme ich …. wie viel werde ich nicht schreiben, nur so viel, dass es sogar viel weniger ist als in Österreich das „Notstandsgeld“ vom Arbeitsamt. Man will nicht undankbar sein. Nur wie wird das Geld berechnet? Wie funktioniert das? Das bleibt einem selbst zum erorieren oder nachfragen – das allein nervt ein bisschen.

Wenn irgendjemand sich austauschen mag – reden ist weniger muehsam als schreiben.

Weil ich so weit weg bin …

… noch eine kleine Botschaft die nichts mit Schweden zu tun hat oder nur insoweit, dass ich wenig in meinem Ursprungsland anwesend bin.

Liebe Tamara, ich habe deine sms bekommen. Sehr ruehrend.
Ich wuensche Sascha und dir alles Liebe und Gute zur Verlobung.
Ich hoffe ihr ladet fruehzeitig zum Hochzeitstermin ein 😉 damit ich auch kommen kann.
Fuer eure Zukunft wuensche ich euch von Herzen nur das Beste.

Viele mögen vielleicht sagen ihr wagt euren Schritt sehr schnell, aber wenn man es so sieht – habe ich meinen Schritt nach Schweden auch schnell gewagt und nie bereut.

Von demher …. gehts jetzt fuer euch auch … auf auf ins neue Leben.


Schweden, Sitten und Spätsommer

Heute feire ich meinen ersten kleinen Erfolg. Ich habe das erste Mal mit mir fremden Schweden auf schwedisch gesprochen und zwar bin ich in die Bank und habe einen Scheck eingelöst und Geld eingezahlt. Auf die Frage „hur lång behöver det?“ habe ich zwar ein „vad sa du?“ geerntet, aber ich konnte mich auf schwedisch drueberhangeln. Es ging sicher nicht so gut wie ich wollte, aber es ging irgendwie und ich will mich jetzt bemuehen weniger englisch und mehr schwedisch zu sprechen. Ich glaube das tut mir gut. Statt „på mitt kontot“ habe ich auch „i mitt kontot“ gesagt … aber was solls. Ein Anfang ist gemacht und ich bin relativ stolz und hoffe ich höre mich nicht wie der letzte Affe an.

Letzte Woche habe ich auch den letzten Hauch Spätsommer eingefangen auf Bildern – denn jetzt ist schon alles bunt hier. Die Bilder möchte ich euch noch zeigen.
Ansonsten habe ich gelernt, dass man sich in Schweden unter Freunden zur Begruessung kein Kuesschen gibt (was ich schade finde) und das der Herbst hier nicht am 23. September anfängt und der Fruehling nicht am 21. Maerz, sondern einfach dann wenn halt die Jahreszeit wechselt … interessant interessant.

Und die Kleider haben wir jetzt im Kurs durch – wir können so gut Kleider beschreiben, heute habe ich zu meiner Sitznachbarin gesagt, wenn wir nach Hause in unsere Länder fliegen ist zum. der Telefonsex schonmal gesichert. „Jag har ett par röda strumpbyxor på mig“ 😉 😉 😉

Ach und eine schwedische Weisheit zum Schluss: „Det finns inget dåligt väder. Det finns bara dåliga kläder.“ Ich hoff mal ich hab alles richtig geschrieben, da habe ich noch meine Problemchen. Die Uebersetzung hierzu wäre: „Es gibt kein schlechtes Wetter. Es gibt nur schlechte Kleider.“ Suess oder? Klar, warum sollte sich der Schwede auch eingestehen, dass es in Schweden oft schlechtes Wetter gibt – tze … zieht euch ordentlich an – dann ist das Wetter auch gut.

Das wars fuer heute von mir – hejdå