the window to my life

Archiv für März, 2011

Vorstellungsgespräche & Kernkraft

Ich möchte mich wirklich kurz zu Wort melden, weil es schon spät ist. Seht es als kurzes „Gekrixel“ an.

1.) Vorstellungsgespräch: Ich hatte ein angenehmes und erfolgreiches Vorstellungsgespräch. Die Firma hat mir zu verstehen gegeben, dass sie auf Grund meines Lebenslaufes und meiner Schuechternheit am Telefon angenommen hatte, mein schwedisch sei sehr viel schlechter. Ich wurde in den siebten Himmel gelobt, obwohl ich gar nicht viel gesagt hatte (der Chef hat sich aufs reden konzentriert und aufs meckern ueber die deutsche Mentalität der Mutterfirma *lol*) Ich glaube auch wenn ich den Job nicht bekomme muss ich meinen „ansökningsbrev“ ein bisschen ändern. Die Frage ist nur was ist das Mitelding zwischen „god grundnivå“ und „flytande“. Ob ich den Job kriege oder nicht werde ich wohl nächste Woche erfahren. Ich bin hin und hergerissen. Die Fahrtzeit ist wirklich lang, aber ich wuerde alles geben fuer einen Job. Auf der anderen Seite habe ich Panik. Ich sollte am 2. April mit SAS (Svenska som andra språk) beginnen und fuehle mich irgendwie so, als ob ich diesen Kurs noch bräuchte um im Schwedisch sattelfest zu werden. Viele sagen das wird schon kommen mit der Zeit aber ich weiss nicht. Mein Vater hatte sich damals nach dem einwandern fuers arbeiten entschieden und den Sprachkurs nach aehnlich langer Zeit aufgegeben und spricht heute noch sehr gebrochen deutsch und grammatikalisch nicht fehlerfrei. Mhm … ich glaube ich werde mich mal zuruecklehnen und die Firma entscheiden lassen. Ich habe mein bestes gegeben. Ach und eine Warnung: Lasst euch niemals vom Jobcoach in die Pfanne hauen. Meiner hat gesagt schwedische Firmen fragen nicht nach dem Gehaltswunsch. Ich war beruhigt weil ich mich mit der Steuerlage nicht auskenne und S hat ja nur 12 Gehälter, während wir in Ö 14 haben. Ich war verunsichert und habe beschlossen, gut ich muss mich damit nicht auseinander setzen.  Der Jobcoach sagte, wenn die Firma interessiert ist bieten sie dir was an. Na ich sitze dort sie fragen natuerlich nach meinem Gehaltswunsch. URGHS … bin nicht gluecklich im nachhinein ueber die Zahl die ich gesagt habe, aber gut, wer weiss wird das ueberhaupt relevant. Wir werden sehen. Ich hoffe und bange in beide Richtungen …

 

2.) Atomkraftwerk Japan: Frueher konnte ich alles viel leichter von mir wegschieben. Nun wo ich soviel Kontakt zu anderen Ausländern habe, bin ich noch mehr betroffen. Ich habe ein japanisches Maedel in meinem Kurs, mit Eltern, Familie & Freunden in Tokio. Ich kann eigentlich nur soviel sagen, dass ich beunruhigt bin und das meine Gedanken ganz fest bei den Japanern sind und bei uns allen. Ich bin sehr beunruhigt. Wenn man daran denkt, dass sich eine Verstrahlung von Gegenständen erst nach 100.000 Jahren abbaut … möchte ich eigentlich nicht wissen wohin der Wind ueber die Zeit die Strahlung bringen kann. Aber erst einmal möchte ich nicht egoistisch sein und an mich und meine Familie denken, sondern die Menschen die es unmittelbar betrifft.

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A är AO och U är UE … vad konstigt!!!

Min kompis Flora skrev att hon kanske vill lära sig svenska. Det är mycket bra, tycker jag. Men en fråga har jag: Varför måste man lära sig svenska, om man inte bor i Sverige? *skratt* Nej, nej! Jag förstår att man ibland vill lära sig en sak bara därför att man är intresserad.

Min svenska är fortfarande inte så bra. Och sämst är, att min brytning är mycket dålig. Jag hatar ordet „bra“ eftersom vi människor från Österrike pratar med en mycket tjock „r“ brytning. Det låter som „bRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRoaaa“. Varför ooaa? Eftersom svenska är ett konstigt språk. 😉 Svenska människor  förstår inte att ett A är ett A och inget O med lite A inne.

Och de förstår inte att ett O är ett O och inget U. 🙂

Och de förstår inte att ett U är ett U och inget UE.  🙂

Och vi förstår inte varför de inte förstå! 🙂

Nej, jag skojar bara. Naturligtvis förstår svenska folket allting om sitt språk och jag måste lära mig mycket mer om det. Människorna i Sverige pratar mycket vacker. Jag är lite avundsjuk och jag hoppas att det kommer att bli bättre med min brytning.  Men viktigare är att jag förbättra min svenska och lär mig att skriva bättre.  Jag ska avsluta min svenska kurs „svenska för invandrare D“ i slutet av mars och jag hoppas att jag kommer att klara mig bra.  För ett år sedan trodde jag, att jag aldrig kan lära mig svenska.

Nu är jag mycket stolt att jag förstå varför jag ska uttalar ett U som ett UE och ett O som ett U, osv.  Det är ingen fara och ganska lätt, men ibland glömmer jag allting och pratar som en idiot 😉

Om jag gjorde fel, ska ni berätta för mig!!!
Hälsningar

Jasmin

Von Deppen in Foren und meinem persönlichen Glueck…

Oh ich bin so gluecklich! Und da ich hier in Schweden sitze und die einzigen beiden Menschen die ich hier anrufe grade keine Zeit haben …. muss ich mein Glueck hier mit euch teilen. Es ist ein verfruehtes Glueck, ich gebe es zu, aber es ist fuer mich ein riesen grosser Babyschritt in die richtige Richtung.

Die letzten Monate habe ich mich fast damit abgefunden das mich der schwedische Arbeitsmarkt im Angestelltenverhaeltnis nicht haben will und habe angefangen eine Karriere in der Selbstständigkeit zu planen inklusive Kurzausbildung in Österreich und allem drumm und drann. In Deutsch-Schwedischen Foren wurde ich bis auf einige super Ausnahmen auch runtergeputzt von konstruktiver Kritik bis zu niveaulosen Beleidigungen. Immer und immer wieder wird man klein gemacht wenn man staatliche Hilfe beanspruchen will, die einem auch zusteht. Das faengt schon damit an, dass man sich wagt Arbeitslosengeld zu beanspruchen das einem zusteht. Manchmal denke ich mir, in den Foren schwirren ein paar Leute rum die nur darauf warten jemand endlich runterputzen zu koennen. Von „die Schweden wollen das ihr Auslaender verschwindet“ bis „deinen Fuehrerschein haben wohl auch deine schwedischen Schwiegereltern gezahlt“ und „wieso nennst du die Eltern deines Freundes ueberhaupt Schwiegereltern“ (dazu hab ich sogar ne antwort: WEIL es kein SPÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ im schwedischen gibt BLLblllll ) habe ich alles gehört und das hat nur zu meinem Frustrationslevel addiert.

Ich habe aber nie aufgegeben und war die ganze Zeit fleissig am planen wie ich weiter forgehen soll. Unter dessen habe ich mich aber die ganze Zeit weiterhin auf Angestellten Positionen beworben und siehe da, heute morgen schicke ich eine Bewerbung weg und heute Mittag habe ich einen Anruf bekommen mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. JUHUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUU! Ok es gibt auch negatives zu berichten ueber diesen Job, z.b. dass er 82 km weit weg von meinem Wohnort ist. Das heisst es wuerde enormes pendeln auf mich zu kommen und das war auch so die erste Reaktion von den Leuten denen ich von meinem Jobinterview erzaehlt habe „uhhh so weit weg?“  Aber wisst ihr was, ausnahmsweise bin ich mal ein Optimist. Es ist mir egal ob ich jeden Tag 160 km fahren muss, es wäre ein Vollzeitjob ohne Zeitbegrenzung. Na ? Na? … Haha … alle meine Wiener Bekannten werden jetzt vielleicht vorm PC sitzen und sich denken … „öh … na und weiter?“ … aber findet einmal so einen Job in Schweden. UNBEGRENZT und VOLLZEIT *juhuuu*

Ich freu mich so. Wer an mich denken will, der tue das bitte Freitag, 11:00 Uhr und vielleicht schon die Stunde vorher … in der ich hoffentlich gut ins 80 km ferne Sunne finde.

Ich schicke einmal eine Umarmung an die Welt. Und eins ist klar: Ich bin „ready“ fuer die Selbstständigkeit und fuer den einsamen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, aber wenn ich ein Angestelltenverhältnis finde, das wäre unglaublich. Leider weiss ich, ein Vorstellungsgespräch heisst noch nichts. Gerade ich mit meinem verrueckten Auftreten und mit meiner „straight forward“ Art habe immer Angst die Schweden zu verschrecken UND am Telefon habe ich gleich schon einen schlechten Eindruck gemacht weil ich sagte ich habe von der Firma noch nichts gehört und war noch nicht auf der Website ‚autsch‘ aber wenn der Job fuer mich bestimmt ist, krieg ich ihn auch. Jawoll!